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Pfarrbezirk Blexen
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Der Pfarrbezirk I in der Kirchengemeinde Blexen hat eine der ältesten Kirchen im ganzen Kirchenkreis. Blexen hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Der Ort konnte im Jahre 1989 seine 1200-Jahr-Feier ausrichten. Mitten im Ortskern, liegt die historische Kirche.
In der Pastorei, direkt neben der Blexer Kirche wohnte bis vor kurzem Pfarrer Michael Gädicke mit seiner Familie. Er war seit über 16 Jahren für die über 1900 evangelischen Gemeindeglieder zuständig. Seit Dezember 2011 ist die Pfarrstelle vakant.
Durch das schmucke Torhäuschen - 1711 in Oldenburgs dänischer Zeit errichtet - gelangt man heute auf den Friedhof und zur Kirche.
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Blexen die Geschichte der Kirche
Der Pfarrbezirk I in der Kirchengemeinde Blexen hat eine der ältesten Kirchen im ganzen Kirchenkreis. Blexen hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Der Ort konnte im Jahre 1989 seine 1200-Jahr-Feier ausrichten. Mitten im Ortskern, liegt die historische Kirche. „So was habe ich noch nicht erlebt! rief Peter immer wieder. Sieh mal, Jumbo, da guckt der Kirchturm von Blexen oben aus dem Nebel raus! Und das Schwarze daneben sind Baumwipfel, sieh mal, wie kleine Inseln! So was habe ich hier noch nicht erlebt!“
(Zitat aus: Manfred Hausmanns Roman „Abel mit der Mundharmonika“, S. Fischer Verlag, Berlin, S. 35)
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Die St. Hippolyt-Kirche der Kirchengemeinde Blexen ist mit etwa 900 Jahren die wohl älteste Kirche im Kirchenkreis Butjadingen. Die Kirchengemeinde konnte gemeinsam mit den Vereinen am Ort im Jahr 1989 eine 1200-Jahr-Feier ausrichten. So lange werden an dieser Stelle auch bereits Gottesdienste gefeiert..
Am 8. November 789 war hier der hl. Willehad gestorben. Er hatte aus England kommend auf Geheiß Karls des Großen die Christianisierung dieser Region betrieben. Die Vita Willehadi – Verfasst um 850 im Kloster Echternach – berichtet auch über seinen Tod in Blexen. Die Kirche liegt auf einer Deichwurt nahe am Fluss, dort, wo die Wesermündung sich trichterförmig zur Nordsee hin weitet. – Umgeben ist die Kirche von einem alten Wurtenfriedhof mit den für die Marsch so charakteristischen Grabkellern und dem 1875 von Högl (Oldenburg) entworfenen und errichteten Willhead-Brunnen.
Zur Kirche gehört noch eine Gruppe weiterer Gebäude: das Küsterhaus von 1847, das Pfarrhaus von 1926 (entworfen vom Architekten Fichtner und Sandeck in Oldenburg) und vor allem das Torhaus von 1711, aus Oldenburgs dänischer Zeit.
Pfarrer an der St. Hippolyt-Kirche war seit 1. Juli 1995 bis zum 30. Nov. 2011 Michael Gädicke. Er hat sich mit der Geschichte der Kirche und der Kirchengemeinde eingehend befasst und kann darum allerlei Wissenswertes – auch aus dem Archiv – berichten. Er und Herbert Dannemeyer und Axel Düser laden ein zu Kirchenführungen. (Anmeldung im Kirchenbüro bei Frau Volkmer: 31104).
Ein Besuch unserer alten, dem Fluss und der Seefahrt verbundenen Kirche ist lohnenswert zu allen Jahreszeiten. Sie birgt Kunstwerke von hohem Wert in sich. Schnitzarbeiten des berühmten Bildschnitzers Ludwig Münstermann – eines Künstlers der Barockzeit von internationalem Rang. Die Kanzel von Johann Münstermann, dem Sohn des berühmten Ludwig. Der Taufstein von 1642 zeigt den hl. Willehad, der die Taufe – den christlichen Glauben – hier trägt, seit vor 1200 Jahren Karl der Große ihn mit der Christianisierung dieser Region beauftragt hatte.
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Den Altar haben 1850/51 namhafte Oldenburger restauriert und mit einem neuen Bildprogramm versehen. Ludwig Starklof bestimmte das Bildprogramm, Ludwig Strack malte die Bilder und sein Bruder Heinrich Strack gestaltete das Altarretabel in klassizistischen Stil um. Auch aus der Epoche des Mittelalters sind noch Kunstwerke erhalten: Eine Sakramentsnische aus spätgotischer Zeit. Sie zeigt im Tympanon das Martyrium des hl. Hippolyt, des Patrons der Kirche.
Im Gewölbe des Chorraumes sind einige mittelalterliche Fresken freigelegt. Ein Schaugrab zeigt – nach Vermutung des ehemaligen Landesarchäologen Dr. Marschallek – die Gebeine eines Märtyrers, eines Gefolgsmanns des hl. Willehads. In der Nordmauer des Chorhauses befindet sich außen das sogenannte Polsgrab – eine alte Wallfahrtsstätte.
Der Orgelprospekt der Orgel von 1685 ist noch erhalten, Joachim Kayser aus Jever – hat die Orgel gebaut. Das heutige Orgelwerk stammt aus der Werkstatt Alfred Führers nach der alten Disposition. Im Turmzimmer befindet sich das Gedächtnis der Kirchengemeinde: das Archiv. An Blexer Klönabenden wird dann und wann aus dem Archiv erzählt. Die Kirche lädt ein – nicht nur zu historischer Betrachtung, sondern zur Begegnung vor allem mit dem christlichen Glauben in Gottesdiensten, Vorträgen und Gesprächskreisen.
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Münstermann
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Zum festen Bestand der Kulturlandschaft des Landes Oldenburg gehören die Werke des berühmten Bildschnitzers der Barockzeit Ludwig Münstermann (gest.1638). Seine Arbeiten haben in den vergangenen Jahren eine besondere kunsthistorische Aufmerksamkeit erfahren. Auch ihre touristische Attraktivität wurde mehr und mehr entdeckt. Es wurden vor einigen Jahren eigens Gästeführer ausgebildet für die Münstermann - Werke in der Wesermarsch.
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Im Wandel der Zeiten
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Hoch hinaus
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Erleben Sie die Blexer St.-Hippolyt Kirche, mit ihren über 1200 Jahren das älteste Gotteshaus im Kirchenkreis Wesermarsch mit einer Kirchenführung. Lassen Sie sich während der Kirchenführung die Baugeschichte der Kirche vermitteln und entdecken Sie die Kunstwerke des Bildschnitzers Ludwig Münstermann, den großartigen Ausblick des Kirchturmes und lernen Sie die Geschichte und Sehenswürdigkeiten von Blexen kennen. Die Kirchenführungen, Turmbesteigungen sowie historische Dorfspaziergänge bietet die Blexer Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „Blexen bewegt“ an.
Sabina Otto
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Termine
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Melden Sie sich bitte im Kirchenbüro an - dort erfahren Sie auch die nächsten Termine.
Kirchenbüro Tel. 04731 - 31104 oder bei Herbert Dannemeyer Tel. 04731 -37285
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Dänentor
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Im September/Oktober feiert die Kirchengemeinde ein besonderes Jubiläum:
Das Torhaus aus dänischer Zeit wird 300 Jahre alt. Gefeiert werden soll dieses Jubiläum mit einem Festgottesdienst, einem Konzert und verschiedenen historischen Vorträgen.
Das Torhaus aus dem Jahr 1711 soll anlässlich des Jubiläums zum Eingang in de geschichtliche Epoche seiner Entstehung werden. Die genauen Termine für die Jubiläums-Veranstaltungen gibts rechtzeitig auf dieser Seite.
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Dieses Torhaus - Eingang zu Kirchen- und Friedhofsgelände aus dänischer Zeit wird 300 Jahre alt. Fahren Sie einfach einmal mit der Maus über das Bild und entdecken Sie die Einzelheiten.
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